Lea Rigo will Sexualität und Trauer enttabuisieren. Dafür ist die Pustererin jetzt von Wien nach Südtirol zurückgekehrt. Ein Gespräch über Scham, persönliche Grenzen und das Gespür für den eigenen Körper.
Mittagszeit im Pinta Pichl Cafè in -Bruneck. Es ist Ende Juli und die kleine Stadt voller Touristen. Hier herinnen ist es angenehm ruhig, Lea Rigo hat auf dem kleinen Sofa Platz genommen. Sie hat eine angenehme Stimme, und hört man genau hin, merkt man schnell ihren Pusterer Einschlag. Sie hat viele Jahre in Wien gelebt, jetzt ist sie nach Südtirol zurückgekehrt. Die 29-Jährige ist psychosoziale Beraterin, Sexualpädagogin und Trauerbegleiterin. Es gibt also viel zu besprechen.
Sexpositiv
© Alexander Alber

ëres | FrauenInfoDonne | Hannah Lechner
"Uns geht es darum, Räume zu schaffen, in denen Menschen sich bewusst mit Körperlichkeit, Intimität und Lust auseinandersetzen können. Gerade im konservativ geprägten Südtirol fehlen solche Räume oft, und es gibt sehr viele Vorurteile und Tabus. Viele sind zunächst zögerlich, teilzunehmen, auch weil Anonymität in ländlichen Kontexten viel schwieriger zu wahren ist." Zum Artikel
Conscious Bondage
Barfuss.it | 27.09.2024 | Sarah Meraner
"Lea und Philipp leiten den Workshop und bezeichnen ihn als Safer Space und Brave Space, also ein Raum zum Mutig-Sein. Gemeinsam mit 14 anderen Teilnehmer:innen* lasse ich mich auf eine völlig neue Erfahrung ein, die von allen viel Offenheit und Diskretion fordert. Nach einer Vorstellungsrunde, wie man sie von anderen Workshops auch kennt, werden bestimmte Regeln besprochen, damit die zwei Tage auch wirklich für alle ein Safer Space ist. Grenzen müssen respektiert, ein Okay in jedem Fall immer eingeholt werden. In diesem Safer Space ist (fast) alles erlaubt. Sinnlichkeit, Humor, erotische Energie – nur keine sexuellen Handlungen. Alle sind und bleiben angezogen.." Zum Artikel
Zusammengebunden | Wie Bondage Junge Eltern zu mehr Intimität verhelfen kann - Mit Lea Rigo | Zwischen MILF und Milch #27 | 06.06.2024
Hier ein Knoten – da ein Knoten, schon ist das Spielchen vorbei. Oder doch nicht?
Im Teil zwei unseres Interviews mit Lea Rigo - Sexualpädagogin, psychosoziale Beraterin und Bondage-Workshopleiterin – reden wir darüber, welche tiefe Verbindungen bei Fesselspielen entstehen, wie eng dadurch Paare zusammenwachsen können aber auch wie man es überhaupt ansprechen kann, dass man Bondage gerne in die gemeinsame Intimität mitbringen will.








